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stairsDer Muttergottesberg ist sowohl der Ort des Gebets und des religiösen Lebens als auch ein architektonisches Denkmal und ein Kunstschatz. Wie schon erwähnt, die meisten Bauten wurden 1696-1700 erbaut. Die ursprüngliche Ausstattung stammt ebenso aus dem Ende des 17. Jh.s. Die Sammlung der prachtvollen Statuen, die von den Nachfolgern des Bildhauers Matthias Bernard Braun geschaffen wurden und sich in den Kapellen längs der Allee befanden, ist merkwürdig. In den 50er Jahren wurden sie von den Vandalen stark beschädigt. Später wurden sie restauriert und in der Kirche in Vraclav bei Vysoké Mýto deponiert. Die Altäre, die mit wertvollen Löwenklauschnitzereien verziert sind, gehören zu den künstlerischen Juwelen. Sie wurden um 1700 geschaffen und befinden sich im Kreuzgang.

Das Mobiliar der Kirche, das im Pseudorenaissancestil in den Jahren 1883-1907 geschaffen wurde, ist ebenfalls zu bewundern. Die Umgestaltung des Kircheninterieurs wurde von der Firma von Ferdinand Stuflesser aus St.Ulrich-Grödental in Südtirol durchgeführt. Die Statuen und die Altäre sind aus Zedernholz geschnitzt.

In den Sommermonaten von Anfang Juni bis Ende September sind dem Raum der Kirche, der Kreuzgang und die Heilige Treppe täglich geöffnet von 10 bis 17 Stunden. Am Sonntag ist die Kirche von 9 Uhr geöffnet.